encounterBLOG 20. November, Dienstag

1 Grad unter Null.

es ist kalt, und wir treffen uns um 14:oo Uhr im Tanzstudio, 2. Stock, Westgebäude. bringt Trainingskleider und warme Socken.

sp√§ter werde ich ein wenig √ľber Toshiok’s Tanzst√ľck erz√§hlen.

Movement A.

A Movement.
(fr√ľherer Titel des neu entstehenden St√ľcks):

this body

this machine

„was wei√ü der K√∂rper, dessen wir uns nicht bewusst sind?“ (fragt Toshiko Oiwa).

den Tanz habe ich in der Probe gesehen, die Musik von Ulf Langheinrich geh√∂rt. Eine ganz starke t√§nzerische Performance, die mich schweigsam macht, und dieses Wissen erfahren l√§√üt, und dar√ľber schreiben – ich werde es morgen versuchen, nach der Urauff√ľhrung. denn die visuelle szenographie ist noch nicht gesehen, heute abend wird es eine vorprobe geben. dann wei√ü ich mehr. vielleicht auch weniger.

das audio-visuelle environment wird von Langheinrich gestaltet, einem bildenden K√ľnstler, der irgendwann in den 80er Jahren aus Deutschland auszog. er lebt heute mit seiner Familie in Ghana, und dort traf die japanische T√§nzerin auch mit ihm zusammen, um das Konzept f√ľr dieses neue St√ľck zu erarbeiten. √ľber „this body“, „this machine“ (jetzt: Movement A), schreibt der seit langem mit der Konzeption audio-visueller Environments arbeitende Langheinrich:

„nachdem der Boden in atemgleichen langsamen Zyklen zu oszillieren beginnt, gleitet der K√∂rper in Myriaden projizierter Rauschpartikel und versinkt in Schichten digitalen Schwemmlands, versandend bis zu finaler Stille und Unsichtbarkeit. alles l√∂st sich auf in Wellen puren Lichts.“

this body: always moving and alive until it dies.
oiwa1.jpg

johannes birringer



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