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Vom 11. bis 14. Oktober 2018 findet im Festspielhaus Hellerau die 22. Ausgabe der CYNETART statt und damit in diesem Jahr einen Monat früher als üblich. Die CYNETART ist bekannt für die Präsentation internationaler Kunstpositionen mit neuen Medien und Technologien. Ein Programm aus Konzerten, Performances und Vorträgen findet ebenso statt wie der biennale CYNETART-Wettbewerb samt Preisverleihung. Ein Festival-Satellit im PYLON Lab zeigt weitere CYNETART-Kunstwerke und eine Clubbing-Session im objekt klein a lädt zum Tanzen ein.

CYNETART 2018 web site

Vox Mediä



MDR: „Intellektuell anspruchsvoll sind die gezeigten Arbeiten und Aktionen nach wie vor. Aber die "Cynetart" ist insgesamt sinnlicher und vielleicht sogar wärmer geworden.“

Sächsische Zeitung: „Ulf Langheinrich, seit 2016 künstlerischer Leiter des Festivals, will die Positionen vom Rand des Diskutablen im Programm. Es gehe ja stets um Zukunft, ums Nachdenken, um Begegnung, um Provokation und Zweifel.“

DIE ZEIT: „Auf dem Dresdener CYNETART Festival schaffen Künstler digitale Parallelwelten. Die Besucher geraten darin an die Grenzen ihrer Wahrnehmung.“

Monopol: „Das Internationale Festival für Computerkunst CYNETART setzt auf die Vernetzung von Mensch, Technologie und Natur.“

Key Visual 2018



Teresa Schönherr

„Die Gestaltung zum diesjährigen Cynetart Festival ist eine Kombi aus formateinnehmender Tyographie und Illustration, die die Grafik einrahmt und thematisch in Richtung Cyber-Welt/ Technik-Glorifizierung deutet. So schweben die Elemente auf weisem Grund, es soll den Eindruck von Schwerelosigkeit haben. Objekte sind verschiebbar und die Grafik ändert sich von Format zu Format entsprechend. Bildmaterial habe ich bewusst vage gehalten, das diesjährige Thema STUPOR versuche ich so zu visualisieren, dass man sich diesem „Setzkastensystem“ aus Bild&Text kaum entziehen kann, viel zu einladend ist die Aufforderung zur Interpretation. Es finden sich Motive wie das YinYang-Zeichen in der Grafik. Dieses Symbol ist einerseits auf dem Festspielhaus Hellerau als eine Art Fenster zu finden, andererseit ein Symbol aus der chinesischen Philosopie, welches für Bi-polarität/sich entgegengesetzte Kräfte/Prinzipien steht und dem Festival der Medienkunst einen esoterischen Hauch / Mystik verleiht. post internet comes sth. new… Es tauchen immer wieder Hände auf, die die Buchstaben / Grafik zu schieben scheinen oder wie zur Zierde, das Format ausspannen. Die Kraft der Gestik kann ich nutzen, um dem Plakat/der Grafik eine Leserichtung zu verleihen und habe entschieden, Hände zu nehmen, weil diese unser „Tool“ sind, uns in der digitalen Welt zu bewegen. Wir swipen/tippen/liken alles mit unseren händen.“