Cyclo√Įd-E

Klangskulptur von Cod.Act ↲

Ein Show-Objekt, eine faszinierende Klangskulptur!

CYNETART-Preis der T-Systems Multimedia Solutions 2010 ↲

Sound Sculpture Cyclo√Įd-E

Am Anfang stand der Wunsch, Mechanismen, die sichtbare wellenf√∂rmige Bewegungen hervorbringen, mit der Entstehung von Schallwellen ins Verh√§ltnis zu setzen. Ein Pendel. Was w√ľrde geschehen, wenn dieses Pendel aus horizontal angeordneten Segmenten best√ľnde und ein Motor den Gravitationseffekt ersetzte? Die Segmente des Pendels sollen Metallrohre sein, die mit Klangquellen und Messinstrumenten ausgestattet sind, die es wiederum erm√∂glichen, dass eine Resonanz in Abh√§ngigkeit von den Uml√§ufen der Segmente entsteht. Es kommt zu einer Abfolge von unerwarteten Bewegungen des Pendels. Der Kr√§fteausgleich zwischen den Segmenten ist nahezu vollkommen; die Bewegungsbahnen wirken √ľberraschend korrekt und nat√ľrlich. Wir sind mit Harmonie konfrontiert.

Cyclo√Įd-E erzeugt Musik. Je schneller sich die Bewegungen vollziehen, desto lauter, voller und brillanter wird auch der Spektralton. In der Musik dr√ľckt sich zudem der Humor der Maschine aus, beispielsweise in einem orchestralen Schrei. Jeder Teil des Armes der Skulptur ist wie ein Instrument, das abh√§ngig von seiner Bewegung seinen eigenen Klang erzeugt. Die erklingenden T√∂ne stammen von den Instrumenten eines Orchesters, wie zum Beispiel dem Klavier, dem Cello, der Violine, der Klarinette sowie von verschiedenen Schlaginstrumenten. Sie sind in einer fortlaufenden Weiterentwicklung begriffen. Durch die Interpolation der T√∂ne entsteht eine Art hybrider Resonanz. Aus diesen Bewegungen im Raum wird eine Harmonie abgeleitet, eine Topologie des Klanges, die wiederum auch das Modell der Klangbahnen in sich birgt.

Somit wird ein musikalisches System erschaffen, ganz auf einem Harmoniebegriff basierend ‚Äď auf der harmonischen Bewegung des Armes von Cyclo√Įd-E. Dieses System erzeugt, entwickelt und f√§rbt Spektralt√∂ne, die urspr√ľnglich von akustischen Instrumenten aufgezeichnet wurden. W√§hrend der Performance stellt eine Reihe von Oszillatoren diese Kl√§nge dynamisch wieder her.

Mit seinem faszinierenden und hypnotischen Tanz zeichnet Cyclo√Įd-E dem Raum der Klangbahnen nach ‚Äď so entsteht ein einzigartiges kinetisches und polyfones Werk.


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