»Walls are Tumbling Down«


WallsAreTumblingDown
Foto: Eunice Martins von Doris Schmid; Selbstporträt, Installationsentwurf und Kompilation von Ibrahim Quraishi; Partitur Eunice Martins & Ibrahim Quraishi ©️2024

Komposition und Aufführung einer Kantate für Schofaroth, Mazamir, Stimmen und Elektronik

Genre: Neue Musik

Projektbeteiligte: Ibrahim Quraishi, Eunice Martins

Veranstaltungen:
18.11.2024 öffentliche Generalprobe, Montagscafé des Staatsschauspiel Dresden
25.11.2024 öffentliche Aufführung, Kleines Haus, Staatsschauspiel Dresden

»Walls are Tumbling Down«

Als Künstler*innen mit jüdisch-muslimisch-atheistischen Hintergrund sind Ibrahim Quraishi und Eunice Martins mit der Komposition und Neu-Belebung der Form der Kantate beauftragt, um eine Brücke zwischen der islamischen Tradition der Vergebung und der älteren jüdischen Tradition der gewaltfreien Rache zu schlagen. Gezielt werden Menschen aus den jüdischen und islamischen Gemeinden aber auch Atheisten in Dresden angesprochen, um Frauen, Männer und Nicht-Binäre sowie Atheist*- und Theist*innen in einem Ensemble zusammenzubringen. Mittels öffentlicher Proben und einer Aufführung im urbanen Raum der Dresdner Neustadt, schafft die Neu-Komposition und das Projekt Räume der Begegnung, der Zusammengehörigkeit und bringt unsere Verbundenheit mit Instrumenten und Stimmen zum Ausdruck.

25.11.2025 - öffentliche Uraufführung, Kleines Haus, Staatsschauspiel Dresden

»Walls are Tumbling Down« ist ein Projekt von Ibrahim Quraishi und Eunice Martins und wird in Kooperation mit dem Montagscafé des Staatsschauspiel Dresden, dem Verein Dresdener Synagogalchor, der Stiftung PRPGND Fundacja Propaganda Warschau, dem C. Rockefeller Center for the contemporary Arts Dresden, der CYNETART Plattform sowie dem Netzwerk | Medien | Kunst Dresden und art.revolution (Nicole Meier und Ariane Thalheim) umgesetzt.

»Walls are Tumbling Down« wird gefördert durch den Musikfonds und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder, sowie aus Mitteln der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.